
Wie oft fotografiert man eigentlich die Gegend, in der man wohnt?
Sascha stellte vor einigen Wochen eine ähnliche Frage und forderte in seinem Blogpost dazu auf: Erkunde Deine Umgebung.
Ich hab mir die Aufforderung zu Herzen genommen und bin einfach mal losgezogen. Hier sind nun fünf Bilder des Abendspazierganges durch das Wohngebiet:
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Sieht ja fast so aus wie mein Ghetto in Magdeburg^^ Neustädter Feld
aber zum Thema: sehr ansprechende Fotos! Obwohl ein wenig mehr Farbe vielleicht auch ganz gut gewesen wäre….
der Deos
Da bekommt der Begriff Dunkeldeutschland doch wieder eine ganz neue Facette
Immer wieder ein guter Ansatz sich auf die eigene Umgebung zu konzentrieren…
Wie oft fotografiert man eigentlich seine Gegend?
Ganz ehrlich: so gut wie nicht, denn da schaut´s ja anscheinend fast genauso trostlos aus wie bei dir.
Eine nette Idee ist´s dennoch.
Sehr cool geworden! Mir gefällt diese düstere Stimmung und die Intensität des Himmels und die harten Kontraste.
Ich bin mal gespannt, ob es irgendwann noch andere Interpretationen Deiner Umgebung gibt. Vielleicht etwas farbenfroher?
@deos: Ja, Magdeburg hat viele dieser schönen Ecken
@boris: Böses Wortspiel aber passend.
@wonco: Danke, wobei es hier nicht gaaanz so schlimm ist, wie es scheint. Oder doch?
@sascha: Ich glaube, die Bildwirkung erzielt zu haben, die zu meinen Empfindungen passt. Vielleicht gibt es ja mal eine andere Interpretation einer neuen Wohngegend… oder ich Empfinde mein Umfeld irgendwann anders… ok eher das Erste.
Die Reihe find ich wirklich gelungen.
Man kann Reform schon so sehen.
Das Zusammenspiel von Gebäude und Himmel find ich super.
Es lohnt sich, seine Heimat mal mit anderen Augen zu betrachten.
PS: Vielen Dank für die “scharfe” Hilfe.
Ich kann doch auch nur anhand deiner (Gegend-)Bilder versuchen zu beurteilen.
War ja hier und da eher in Brandenburg unterwegs – daher kenn ich MD eher nur aus dem Augenwinkel heraus.
ich glaube, man könnte abends auch mal losziehen und farbfotos machen, wenn die lichter in den ganzen fenstern leuchten. dann sieht das ganze auf einmal recht heimelig und nicht mehr so bedrohlich aus, auch wenn die ddr-plattenbua-architektur geradezu für diese s/w-bilder einlädt.
Hi Tom,
bei so viel Leerstand muss man dann sicher etwas länger suchen oder aus mehreren Fotos dann die beleuchteten Fenster zusammenschneiden
Aber die Idee ist nicht verkehrt. Wäre mal ne Idee, einen positiven Gegenpart aufzuzeigen.
hallo mirko,
ich kenne den stadtteil zu gut, denn ich bin dort aufgewachsen und, ob mans glaubt oder nicht, ich habe mich da wirklich wohl gefühlt und hatte viele freunde (und das waren keine “asi-kumpels”, wie man sie so oft in solchen stadtteilen, und das wohl meist nicht zu unrecht, vermutet). daher musste ich natürlich “empört” sein.
Reform hat ja auch seine schönen Seiten – nur leider wohnen wir auf einer der unschönen…
Da unser Block jedoch nächstes Jahr entkernt werden soll – sind wir eh auf Wohnungssuche.
Falls jemand also eine schöne bezahlbare Wohnung in Sudenburg anzubieten hat, so können Angebote gern per Mail an mich geschickt werden
Na ich schau mal mit…..:)